Meine bisherigen Erfahrungen mit Reiki - Rückblick im Januar 2018

 

Nach einigen Jahren der professionellen Ausübung von Reiki Anwendungen und Einweihungen, bin ich nach wie vor der Ansicht, dass es wahr ist, was Mikao Usui sagte, nämlich dass Reiki ALLES heilen kann (siehe Interviews unter Mikao Usui). Ich habe erlebt, dass Reiki auf körperlicher und seelischer Ebene Krankheiten heilen kann und auch auf spiritueller Ebene Heilung bewirken kann. Es ist wahr, dass Reiki ursprünglich ein Weg der spirituellen Heilung und Erweckung war, dessen Nebenprodukt die körperliche Heilung ist. Dasselbe gilt auch für die Fähigkeit andere zu heilen, auch diese ist ein Nebenprodukt der eigenen spirituellen Heilung.

 

Dennoch konnte ich auch klar erkennen, dass dem Vorgang der Heilung mitunter Grenzen gesetzt sind. Diese Grenzen können aus dem Karma eines Menschen resultieren oder auch aus seiner persönlichen Bereitschaft und Kapazität zur Heilung. So können beispielsweise manche Krankheiten geheilt werden, die jedoch immer wieder erscheinen, solange eine grundsätzliche Lebensaufgabe nicht gelernt wurde oder Krankheiten können von neuen ersetzt werden.

Ebenso komplex, wenn auch sehr einfach an sich, wie das Feld der Energieheilung ist das Phänomen des Reiki Kanals. Es gibt Menschen, die ein ganz hervorragender und reiner, intuitiver und gleichzeitig wissender Kanal sind und wahrhaft Reiki zum Wohle aller nutzen können. Ebenso gibt es Menschen, die nicht einmal sich selbst heilen können und wie wollen sie dann anderen wirklich helfen?

 

Hiermit bin ich nun bei dem ersten für mich wichtigen Aspekt angelangt. Da ich nicht in Japan eingeweiht wurde, habe ich einen großen Teil meines Wissens nicht selber bei einem Meister praktisch erlernt, sondern es mir autodidaktisch, anhand von Skripten und dem Praktizieren von Übungen und Meditationen beigebracht. Da ich bereits viele Jahre mit dem Studium des Buddhismus und auch dem Praktizieren von Meditation verbracht habe, ist mir dies relativ leicht gefallen. Ich frage ich mich jedoch ernsthaft wie gut ich wirklich darin bin, diese Erfahrungen mit anderen zu teilen, besonders in dem hierfür im Westen üblichen Zeitrahmen.

 

Der zweite, für mich hier noch wesentlich relevantere Aspekt ist, dass Reiki im Westen in erster Linie als ein System energetischer Heilung verstanden wird. Was kann ich wirklich mit Reiki bewirken, wenn Menschen mit schweren chronischen oder psychischen Erkrankungen zu mir kommen und um Hilfe bitten? Selbst wenn ich das Handbuch von Mikao Usui und den Hayashi treatment guide in und auswendig studiert habe und meine Einweihung vollkommen war und Reiki einwandfrei durch mich fließt.

 

Was mache ich im Falle eines bösartigen Tumors, wenn ich genau weiß, dass die Tumorheilung mit Reiki funktionieren kann, aber diese Behandlung unerträglich schmerzhaft für die Person ist und ich mir zudem nicht sicher bin, ob der Tumor sich wirklich ganz auflösen und nicht streuen wird. Wage ich es diesem Menschen indirekt Hoffnung auf Heilung zu machen, indem ich ihn oder sie behandele?

Was mache ich, wenn mein eigenes Tier einen zwar gutartigen Tumor hat und sich aufgrund der Schmerzen der Behandlung in Kürze immer wieder entzieht? Behandele ich es dann trotzdem über die Ferne, mit schmerzlinderndem Sei Heki?

Wie gehe ich mit einer Person um, deren Erkrankung laut der Schulmedizin als unheilbar gilt? Und für deren Erkrankungen es auch im Usui oder Hayashi Handbuch gar keine Gebrauchsanweisung gibt. Was sage ich diesem Menschen, wenn er oder sie mich um Hilfe bittet?

 

Wenn ich eine Anwendung oder Einweihung nicht mit meinem Gewissen vereinbaren konnte und sie aufgrund dessen abgelehnt habe, so geschah dies ausschließlich zum höchsten Wohl der Person. Meine Entscheidung hierüber war und ist nie verhandelbar. Es war und ist mir immer wichtig, dass niemand der schwer krank ist zu meinem Versuchskaninchen wird. Das ist für mich eine unumstößliche Prämisse. Ich empfehle jedem im Fall schwerer Erkrankungen einen Arzt des Vertrauens aufzusuchen.

 

Hier kommen zwei Aspekte zusammen. Der eine Aspekt lautet Erfahrung, der zweite ist das Vertrauen in die eigene Intuition. Die Erfahrungen sammele ich noch. Meiner Intuition bedingungslos zu vertrauen habe ich gelernt. Das ist bei dem Geben von und der Einweihung in Reiki sowie auch bei dem Treffen von Entscheidungen wichtig. Es ist wunderbar, dass es Menschen gibt, die zum Wohle des Ganzen beitragen und ohne die ich mich niemals so weit hätte entwickeln können. Danke an meine selbstlosen Lehrer an dieser Stelle.

 

 

 

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